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Krokodile leiden sicherlich selten an Zahnproblemen. Dank ihrer Genetik werden kranke Zähne abgestoßen und einfach durch Neue ersetzt. Haustiere leiden ebenso wie wir unter Zahnproblemen! Unsere Vierbeiner, wie beispielsweise Katze, Hund und Pferd benötigen eine zahnmedizinische Betreuung, wenn sie in der Obhut von uns Menschen alt werden, im Gegensatz zu den sogenannten Nutztieren, die frühzeitig ableben. Als Tierhalter können Sie manche Gebisserkrankungen an Ihrem Haustier erkennen, zum Beispiel indirekt, durch ein verändertes Fressverhalten.
Beispiel: Ihr Hund lässt sein Lieblingsfutter stehen. Vieles spricht dafür, dass er beim Aufnehmen des Futters Schmerzen hat. Die Ursache könnte der erste Backenzahn im Unterkiefer sein, der gerade beim Hund häufig bricht. Ebenso käme eine Erkrankung des Zahnhalteapparates der Gingiva/Paradontium in Frage. Entzündetes Zahnfleisch reagiert schon auf leichten Druck mit einer deutlichen Schmerzsensation, die zu scheinbarer Appetitlosigkeit führt. Ein weiteres Indiz für das Vorliegen einer Erkrankung ist die Wahrnehmung eines starken unangenehmen Geruchs bei geöffnetem Maul. Dieser Geruch entsteht dann, wenn im Gebiss bestimmte Fäulnisprozesse ablaufen.


[MIT RAHMEN]
Beschreibung für ein beispielhaftes Vorgehen beim Hund
:
heben Sie die Lefzen des Hundes an und betrachten Sie den Bereich des Zahnhalses der Eckzähne. Wenn dieser Bereich einen deutlichen gelben Ring aufzeigt (wie eine Halskrause), so sollte ein Zahnsteinentfernungstermin wahrgenommen werden. In der Anlage zu den verschiedenen beschriebenen Krankheitsbildern finden Sie Bilder, die Ihnen durch Vergleichsbetrachtung die Erkennung einer vorliegenden Erkrankung erleichtern sollen.


[MIT RAHMEN]
Beispiel Katze:

Aufgrund ihrer Verhaltensstruktur lassen sich Katzen nicht allzu gern mit einer Mundhöhleninspektion überziehen. Andererseits findet man gerade bei dieser Tierart häufig rote entzündete Zahnfleischränder, die einer zeitnahen Paradontalehandlung bedürfen.